Am 24. November 2016 wurde Rechtsanwalt Marius Hebebrand vom Vizepräsidenten des Landgerichts Dortmund als Notar vereidigt und erhielt seine Bestallungsurkunde. In unserer Kanzlei sind damit wieder drei Notare tätig, nachdem im Mai 2016 das Amt von Rüdiger Teepe, Notar a.D., endete.

 

Damit sind oder waren alle derzeit in der Kanzlei tätigen Rechtsanwälte auch als Notare tätig. Die Kontinuität der Kanzlei ist damit auch im wichtigen Bereich der notariellen Tätigkeit gewährleistet. Sämtliche notariellen Geschäfte können nun auch von Marius Hebebrand durchgeführt werden, der Ihnen ab sofort auch dafür zur Verfügung steht.

Heute ist Rechtsanwalt Tobias Teepe vom Vizepräsidenten des Landgerichts Dortmund als Notar vereidigt worden und hat von ihm seine Bestallungsurkunde erhalten. Er ist damit neben Rechtsanwalt und Notar Rüdiger Teepe und Rechtsanwalt und Notar Clemens Lohkamp der dritte Notar in dieser Kanzlei.

 

Damit ist auch für die Zukunft gesichert, dass notarielle Geschäfte wie Beurkundungen von Kaufverträgen, Testamenten, Eheverträgen, Gründungen und Satzungsänderungen von Kapitalgesellschaften und andere notarielle Amtstätigkeiten wie z. B. Beglaubigungen in dieser Kanzlei durchgeführt werden können.

In dieser personellen Kontinuität findet sich auch unser Leitbild „Beratung über Generationen“ wieder. Ab sofort steht Ihnen auch Tobias Teepe als Notar zur Verfügung.

 

 

Mit Freude geben wir bekannt, dass wir am 21.10.2015 eine anwaltliche Zweigstelle in der Korbacher Str. 4, 34508 Willingen / Usseln eröffnet haben.

Somit ist dem dortigen „rechtsfreien Raum“ (der nächste Anwalt war erst in rund 20 km Entfernung zu finden) ein Ende gesetzt worden.

Eine besondere Verbindung zu diesem Ort hatte unsere Kanzlei schon lange, da die Herren R. Teepe und C. Lohkamp dort seit vielen Jahren jagdlich aktiv sind. Auch wurde schon eine Reihe von Betriebsausflügen dorthin durchgeführt.

Aus eben einem solchen Betriebsausflug entstand auch am 19.08.2015 die Idee, dorthin zu expandieren, als wir bei dem abschließenden Kaffee auf ein leerstehendes Büro blickten.

Entschlussfreudig wie wir sind, entwickelten sich aus der ersten Idee dann aber schnell konkrete Überlegungen und hieraus wiederum folgte die zügige tatsächliche Umsetzung, so dass wir gerade einmal 2 Monate später die Eröffnung unserer Zweigstelle feiern konnten.

Termine können dort nach vorheriger Vereinbarung unter 0171/7106850 oder natürlich auch über unsere Dortmunder Kanzlei wahrgenommen werden.

Bei der Überprüfung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Rahmen einer Prozesskostenhilfebewilligung werden vom Einkommen Kosten abgezogen, die mit der Arbeit im Zusammenhang stehen. Bei den Fahrtkosten ist es allerdings so, dass dieser nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht in unbegrenzter Höhe geltend gemacht werden können. Auch die bekannten einschlägigen steuerlichen oder unterhaltsrechtlichen Regelungen zur Fahrtkostenberechnung müssen nicht angewandt werden.

 

Vielmehr ist nach einer Durchführungsverordnung zu § 82 SGB XII ein monatlicher Betrag von 5,20 € für die einfachen Entfernungskilometer zur Arbeitsstätte anzusetzen. Da das allerdings die tatsächlichen Kosten nicht annähernd abdecken kann, sind daneben Beiträge zur Haftpflichtversicherung und in angemessenem Umfang zur Kaskoversicherung zu berücksichtigen.

 

Zusätzlich enthält die Durchführungsverordnung eine Obergrenze der zu berücksichtigen Kilometer. Danach sollen nur 40 km berücksichtigt werden. Diese Frage wurde durch den BGH (Zusätzlich enthält die Durchführungsverordnung eine Obergrenze der zu berücksichtigen Kilometer. Danach sollen nur 40 km berücksichtigt werden. Diese Frage wurde durch den BGH (BGH, Beschluss vom 13. 6. 2012 – XII ZB 658/11) aber nicht entschieden. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass bei entsprechendem Sachvortrag auch die tatsächlichen Entfernungskilometer über die 40 km-Grenze hinaus berücksichtigt werden.